Raum
Fotos und grobe Maße
Ein paar Handyfotos aus verschiedenen Blickwinkeln und die ungefähren Maße von Wand, Nische oder Raum genügen. Genau vermessen wird später ohnehin vor Ort.
SKIZZE · WERKSTATT · MONTAGE
Zwischen Ihrem ersten Anruf und dem letzten Handgriff in Ihrem Raum liegen nur wenige Stationen. Alle laufen über dieselbe Person. Hier sehen Sie schon vor Ihrer Anfrage, wie ein Auftrag bei uns entsteht.
WARUM EIN GEGENÜBER
Jede Übergabe ist eine Stelle, an der etwas verloren gehen kann: ein Maß, ein Wunsch, ein Nebensatz aus dem ersten Gespräch.
Bei uns gibt es diese Übergaben nicht. Eine Person führt Sie durch das ganze Projekt. Wenn Ihr Möbel eingebaut wird, hat sie noch im Kopf, was Sie damals gesagt haben.
Planung, Werkstatt und Montage – zusammen in Graz.
DER WEG EINES AUFTRAGS
Jedes Projekt ist anders, der Weg dorthin bleibt derselbe. Sie wissen bei jedem Schritt, wo Ihr Auftrag gerade steht und wen Sie fragen können.
Sie erzählen, was der Raum leisten soll und was Sie heute daran stört. Wir fragen nach: Wer nutzt ihn? Was soll verstaut werden, was soll man sehen? Bei diesem Gespräch gibt es noch keine Zeichnung und noch keine Festlegung, nur ein genaues Hinhören.
Vor Ort nehmen wir Maß. Dabei achten wir auf alles, was kein Grundriss verrät: schiefe Wände, Leitungen, Sockelleisten, das Licht am Nachmittag. Daraus entsteht eine erste Skizze. Sie zeigt, wohin die Reise geht.
Aus der Skizze wird ein Plan. Wir legen Holzart und Material – Massivholz oder Furnier – fest, dazu Oberfläche, Beschläge, Fugen und Anschlüsse. Sie entscheiden mit, und wir erklären Ihnen, was jede Wahl im Alltag bedeutet. Erst wenn alles stimmt, geht der Auftrag in die Werkstatt.
In unserer Werkstatt in Graz wird zugeschnitten, verbunden und geschliffen, danach erhält jedes Teil seine Oberfläche. Die Planung sitzt nicht in einem anderen Haus: Fragen klären wir direkt an der Werkbank, ohne Umweg über Dritte.
Wir bringen die Teile zu Ihnen und bauen sie ein. Dabei richten wir aus, passen an den Raum an und justieren Fugen und Türen. Es montiert jemand, der den Plan kennt, weil er ihn mitentwickelt hat.
Zum Schluss gehen wir alles gemeinsam durch: Wie laufen die Laden? Wie pflegen Sie die Oberfläche? Worauf achten Sie beim Holz? Taucht später eine Frage auf, wissen Sie, wen Sie anrufen.

DER FESTE ANSPRECHPARTNER
Viele Fragen entstehen erst unterwegs. Passt die Lade neben den Heizkörper? Wie viel Luft braucht die Schiebetür? Was war mit der Steckdose hinter dem Kasten? Hat man mehrere Ansprechpartner, wird jede dieser Fragen zur Rückfrage an jemand anderen.
Bei uns beantwortet sie die Person, die von Anfang an dabei war. Sie kennt Ihren Raum, Ihre Wünsche und den Grund für jede Entscheidung. Das macht die Wege kurz und die Antworten verlässlich.
Ändert sich etwas, besprechen Sie es mit der Person, die Ihr Projekt von Beginn an kennt – und nicht mit jemandem, der sich erst einlesen muss.
SO ARBEITEN WIR ZUSAMMEN
Ein guter Entwurf beginnt mit Fragen und nicht mit dem Bleistift. Wir wollen verstehen, wie Sie leben, bevor wir festlegen, wie Ihr Möbel aussieht.
Jede Linie auf dem Papier muss sich später auch einbauen lassen. Deshalb denken wir Montage, Anschlüsse und Toleranzen schon beim Zeichnen mit. Auf der Baustelle soll niemand improvisieren müssen.
Der Einbau ist erst fertig, wenn alles läuft und Sie wissen, wie Sie es pflegen. Wir nehmen uns Zeit für die letzten Justierungen und für Ihre Fragen.
VORBEREITUNG
Sie müssen nichts vorbereiten, um mit uns zu sprechen. Ein paar Dinge helfen aber, damit das erste Gespräch gleich konkret wird.
Raum
Ein paar Handyfotos aus verschiedenen Blickwinkeln und die ungefähren Maße von Wand, Nische oder Raum genügen. Genau vermessen wird später ohnehin vor Ort.
Nutzung
Was soll hinein, wer greift wie oft darauf zu, was stört Sie heute? Solche Alltagsdetails prägen einen Entwurf oft mehr als jede Stilfrage.
Gefühl
Ausgeschnittene Seiten, Fotos aus Wohnungen von Freunden, ein Möbel, das Sie mögen: Das hilft beim Gespräch über Holzton, Proportionen und Oberfläche. Bilder von dem, was Sie nicht wollen, helfen übrigens genauso.
Material
Holz nimmt Feuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab, es bewegt sich ein wenig und verändert mit dem Licht seinen Ton. Gute Planung rechnet damit, mit Fugen, passenden Verbindungen und der richtigen Oberfläche. Kleine Veränderungen über die Jahre sind kein Fehler, sie gehören zum Material.

FRAGEN ZUM ABLAUF
Ihre Frage ist nicht dabei?
Das hängt von Umfang, Material und Planung ab. Ein Einbaukasten ist etwas anderes als eine Küche oder ein ganzer Innenausbau. Einen realistischen Zeitrahmen nennen wir Ihnen, sobald die Planung steht, und nicht vorher aus dem Bauch heraus.
Nein. Viele kommen mit einem Problem und nicht mit einem fertigen Entwurf, zum Beispiel einer ungenutzten Ecke oder zu wenig Stauraum. Genau dafür gibt es das erste Gespräch und die Skizze.
Je früher, desto einfacher. Sprechen Sie Ihren Ansprechpartner direkt an. Er kennt den Stand in der Werkstatt und sagt Ihnen offen, was noch möglich ist und was eine Änderung bedeutet.
IHR VORHABEN
Rufen Sie an oder schreiben Sie uns ein paar Sätze zu Ihrem Raum, gern mit Fotos. Wer Ihre Anfrage aufnimmt, begleitet Sie danach weiter, bis Ihr Möbel steht.